School Goes Internet
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Liebe Lehrerin, lieber Lehrer
Als ich vor zwei Jahren die erste Auflage dieses Buchs schrieb, war der
umfassende Zugang zu Informationen der Hautpgrund für die Internet-
Nutzung. Daran hat sich nicht viel geändert. Freier Zugang zu Informa-
tionen ist meines Erachtens immer noch der wichtigste Aspekt des Internet
und der Hauptfokus dieses Buchs. Die geschäftliche Nutzung nimmt
jedoch laufend zu. Heute erledige ich meine Bankaufträge per Internet,
buche Flüge, Mietwagen und Hotelzimmer, bestelle Bücher, höre Radio
und lese Zeitungen aus aller Welt. 
Von großer Bedeutung sind unterdessen auch die firmeninternen
Anwendungen, das sogenannte Intranet. Vom Bestellwesen über die
Weiterbildung bis zur Anwesenheitskontrolle wird heute Internet-Techno-
logie genutzt. Aber auch der Einsatz direkt im Ausbildungsbereich nimmt
zu: Von der Verkehrserziehung bis zu Universitätsabschlüssen ist heute
alles über das Internet erhältlich.
Diese Ausweitung der Internet-Nutzung hat auch politische Konse-
quenzen. Die Publikationsmöglichkeiten von Einzelpersonen haben un-
geahnt zugenommen, was zu neuen Diskussionen über die Grenzen der
Redefreiheit führt. Die für den elektronischen Handel unerläßliche Ver-
schlüsselungstechnik wird von Regierungen (insbesondere in den Verei-
nigten Staaten) aus Sicherheitsgründen behindert. Diese Problemkreise
müssen angegangen werden, und zwar nicht durch ein paar Politikerinnen
und Politiker oder Ingenieurinnen und Ingenieure. Mehr denn je bin ich
davon überzeugt, daß kompetentes und zielgerichtetes Umgehen mit
Computern und Datennetzen zur Allgemeinbildung gehört.
Palo Alto, im Februar 1999
Louis Perrochon