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2.2  Anwendungsdienste
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W3 basiert auf Hypertext-Dokumenten. Ein Hypertext-Dokument ist über
Schlüsselwörter mit anderen Dokumenten vernetzt (Abb. 2-10). Die
Schlüsselwörter sind Verweise (in Hypertexten häufig Referenzen genannt)
in ein anderes Dokument und werden graphisch aus dem übrigen Text
hervorgehoben. Wird ein solches Schlüsselwort per Mausklick aktiviert,
wird automatisch das betreffende Dokument angezeigt. (Falls Sie das noch
nie gesehen haben, blättern Sie doch schnell vorwärts ins nächste Kapitel
(S. 41ff), und schauen Sie sich die Bildschirmansichten an).
Die Informationsangebote, auf die mittels W3 zugegriffen werden kann,
sind in der Form von Dokumenten, sogenannten W3-Seiten, auf vielen
verschiedenen, weltweit verteilten Servern abgelegt. Das World Wide
Web ist jedoch ein Multimedia-Informationssystem. Dies bedeutet, daß
auch Graphiken, Musik und Videos in solche Dokumente eingebunden
werden können. Liegt eine solche Multimedia-Komponente in einer Form
vor, die der eingesetzte W3-Browser verstehen und darstellen kann, dann
wird sie der Benutzerin oder dem Benutzer direkt in den Text integriert dar-
gestellt. Für gewisse Dokumente kann der Browser durch sogenannte
Plug-Ins erweitert werden. Ein Plug-In ist ein zusätzlicher Baustein, der in
den Browser ›eingesteckt‹ wird und dessen Fähigkeiten erweitert. Für die
restlichen Komponenten wird der Browser die Hilfe von weiteren, externen
Programmen, sogenannten Viewern, in Anspruch nehmen. Plug-Ins und
Viewers werden normalerweise kostenlos über W3 bezogen.
Ein typisches Beispiel sind Audio-Elemente wie gesprochene Sprache,
Musik, Klänge und Geräusche. Auch Video-Elemente gehören dazu.
Normalerweise muß für die Betrachtung von Video-Filmen ein Viewer als
Hilfsprogramm bemüht werden.
Das dritte Erfolgsrezept hängt mit einer allgemeinen technischen Ent-
wicklung in der Informatik zusammen. Zu Beginn der Informatik gab es
ausschließlich Großrechner. Diese konnten sich nur große Firmen und
Universitäten leisten. Um 1980 kamen dann die ersten Personalcomputer
(PCs) auf den Markt. Für Aufgaben, welche die Zusammenarbeit mehrerer
Personen erfordern, sind isolierte PCs aber ungeeignet. Für diese Ein-
satzgebiete wurden weiterhin Großrechner eingesetzt.
Vor einigen Jahren wurde in der Informatik dank guter Datennetze das
sogenannte Client/Server-Prinzip
möglich. Client und Server
stehen
dabei für die Rollen, die verschiedene Programme übernehmen:
Der Begriff Server bezeichnet das nur als Partner auf Anruf aktive,
zentrale Programm. Server bieten typischerweise Dienste an, die
von mehreren Programmen gemeinsam genutzt werden (z. B. das
Drucken) oder die sehr anspruchsvoll sind (z. B. die stabile Daten-
haltung in einer Versicherung).
Erfolgsrezept Nr. 1
Hypertext
Erfolgsrezept Nr. 2
Multimedia
Erfolgsrezept Nr. 3
Client/Server-Prinzip