School Goes Internet
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1  Einleitung
interaktiven PC-Kontakt miteinander verbinden. Im Februar 1998 waren
schon drei Viertel aller öffentlichen Schulen in den USA am Netz. Ähnliche
Ziele haben auch die skandinavischen Länder. 
Die deutsche Initiative Schulen ans Netz fördert mit beträchtlichen
Mitteln Projekte in Deutschland. Auch in der Schweiz und in Österreich
sind ähnliche Bestrebungen im Gang. Alle diese Initiativen beschränken
sich aber primär auf die Beschaffung von Hardware und Kommuni-
kationsmittel. Finanzielle Unterstützung bzw. personelle Ressourcen für
die didaktische Einbettung des Internet und W3 in den Unterricht fehlen
fast vollständig.
Einzelne Schulen sind jedoch in allen drei Staaten sehr weit fortge-
schritten. Das Bundesgymnasium Blumenstraße in Bregenz beispielsweise
hat dank einer Initiative der Landesregierung Vorarlberg eine umfangreiche
Ausrüstung angeschafft: zwei voll eingerichtete Internet-Zimmer, Laptops
und Internet-Anschlüsse zu Hause für alle Schülerinnen und Schüler einer
Versuchsklasse sowie Internet-Anschluß im Zimmer dieser Klasse.
Heute ermöglicht das Internet, günstig und schnell weltweit zu
kommunizieren sowie Informationsdienste auf der ganzen Welt relativ
billig und bequem ›mittels Mausklick‹ zu erreichen. Texte, Bilder,
Graphiken oder Videos können auf dem eigenen PC mühelos weiterver-
arbeitet werden. Das Angebot hat sich innerhalb kürzester Zeit von vor-
rangig wissenschaftlichen Themen zu einer enormen Vielfalt verschie-
denster Informationen erweitert.
Das Internet erlaubt damit einen neuartigen und offenen Zugang zum
internationalen Informationsangebot. Es muß Gegenstand unserer
zukünftigen Allgemeinbildung und somit auch Thema für Lehrerinnen und
Lehrer, Schülerinnen und Schüler sein.
1.2  Zum Einsatz von Werkzeugen
Computer (und damit das Internet) sind Werkzeuge. Sie sind nur nützlich,
wenn sie richtig eingesetzt werden. Dieses Buch wurde für Lehrerinnen
und Lehrer aller Stufen geschrieben, die zwar eine didaktische und
pädagogische Ausbildung und entsprechende Erfahrungen haben, jedoch
wenig oder kein Fachwissen über das Internet. Die ersten Kapitel erläutern
systematisch das notwendige Grundlagenwissen über das Internet.
Die folgenden (erfundenen) Dialoge bei einem Autohersteller sollen
die Bedeutung von minimalem Grundlagenwissen bei der
Benutzung eines Werkzeugs aufzeigen:
Das Internet ist ein
Thema für die Schule
Beispiel 1-1
Wenn Autos wie Computer
behandelt würden